Die letzte Aktualisierung dieser Website erfolgte am 23.12.2025 um 13.35 Uhr
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Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website,
das erste Viertel des 21. Jahrhunderts strebt unwiderruflich seinem Ende entgegen, und gleichzeitig geht (mathematisch folgerichtig) die erste Hälfte der 20-er Jahre desselben zu Ende. Aber auch allein das Jahr 2025 sollte bereits ein Anlass sein, kurz zurück und ein wenig nach vorn zu schauen. Sowohl für mich persönlich als auch (welt)politisch war es ein ereignisreiches und schwieriges Jahr. Nach einer an und für sich harmlosen Augen-OP bekam ich massive gesundheitliche Probleme, worunter leider auch die Arbeit an diesem Internetauftritt erheblich zu leiden hatte.
Im Januar hatte Donald J. Trump seine zweite Amtszeit als Präsident der USA angetreten, und nur gut einen Monat später durften (mussten?) die Deutschen einen neuen Bundestag wählen. Aus dieser sehr wohl demokratischen Wahl ging als zweitstärkste Kraft eine Partei hervor, die als Fernziel ganz offensichtlich ein alles andere als demokratisch strukturiertes Deutschland anstrebt. Die von vielen ungeliebte „Ampel“-Regierung wurde als Ergebnis dieser Wahl von einer Koalition abgelöst, die in früheren Zeiten gerne als „große“ bezeichnet wurde, nun aber schlicht „schwarz-rot“ genannt wird und in einem Parlament mit 630 Sitzen gerade einmal über eine Mehrheit von zwölf (in Ziffern: 12) Stimmen verfügt. Und was die Beliebtheit angeht, kann man mal (mit aller gebotenen Vorsicht) einen kleinen Vergleich anstellen: Die aktuelle Bundesregierung ist seit etwa sieben Monaten im Amt; sehr zufrieden oder zufrieden mit ihrer Arbeit sind laut dem ARD-Deutschlandtrend vom Dezember 2025 genau ein Fünftel (20 %) der befragten Bundesbürger. Sieben Monate nach Antritt der „Ampel“ (im Juli 2022) betrug dieser Wert immerhin 41 % – wobei allerdings nicht unerwähnt bleiben darf, dass damals fünf Monate zuvor der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hatte (s. „Krieg in Europa“, Seitenende) und die Bundesbürger zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch ein (relativ) gutes Krisenmanagement der Regierung honoriert hatten. Deswegen lohnt sich wohl noch ein Blick in den Oktober 2024, einen Monat bevor die „Ampel“ zerbrach. Hier ergibt sich Erstaunliches, nämlich ein durchaus mit dem aktuellen vergleichbarer Wert: zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung äußerten sich damals 19 %, sehr zufrieden – 0 %! (Aktuell ist das immerhin noch 1 %.) Fazit: Für eine positive Bilanz, wie sie Bundeskanzler Friedrich Merz noch in der vergangenen Woche in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag zog, gibt es anscheinend nicht allzu viele Gründe. Außenpolitisch gibt es sicherlich Erfolge zu vermelden, so etwa bei der Stärkung der Position Europas im Ringen um eine Friedensregelung im Ukraine-Krieg; die Unzufriedenheit mit anderen Handlungsfeldern dieser Regierung – selbst die stark gesunkene Zahl der in Deutschland um Asyl nachsuchenden Menschen – vermag das offensichtlich nicht aufzuwiegen. Das kann nur – nein, das muss einfach – besser werden; sonst droht Deutschland in absehbarer Zeit die Unregierbarkeit oder gar eine Regierung mit einer AfD-Beteiligung oder gar -Führung. Aber das ist selbstverständlich kein Weihnachtswunsch, sondern das (Aller)Letzte, was ich mir (und Deutschland) wünschen würde...
Doch wir müssen auch noch einen Blick „über den großen Teich“, auf die andere Seite des Atlantiks, werfen. Was ein gewisser Donald J. Trump dort in den ersten gerade einmal elf Monaten seiner regulär immerhin vier Jahre dauernden zweiten Amtszeit abgeliefert hat, finde ich aus meiner Sicht als von der Regierungsform „Demokratie“ überzeugter Europäer einfach nur erschreckend: der Umbau des seit ihrer Gründung weitgehend unangetasteten politischen Systems der USA von einer keineswegs als fehlerfrei zu bezeichnenden. in ihren Institutionen und von der Gewaltenteilung her aber einigermaßen funktionierenden Demokratie in ein durchaus als feudalistisch zu bezeichnendes System ist ganz offensichtlich in vollem Gange, und wir in Europa werden allem Anschein nach in der (zumindest näheren) Zukunft nicht nur weitestgehend auf den (militärischen) Schutz des „großen Bruders aus Amerika“ verzichten, sondern werden uns sehr wahrscheinlich sogar von ihm bedroht fühlen müssen. Das jedenfalls legt die im November dieses Jahres aktualisierte Nationale Sicherheitsstrategie des Landes nahe, über die nach deren Veröffentlichung ja bereits recht ausführlich berichtet wurde. Ich habe deren deutsche Übersetzung ohne längeres Suchen im Netz ausfindig machen können und bin gerade dabei, sie durchzuarbeiten und mit Anmerkungen zu versehen. Wenn dies geschehen ist werde ich das Ergebnis auf diesen Seiten veröffentlichen. Eines kann ich schon versprechen: lustig wird es nicht werden...
All' diesen Unbilden und Widrigkeiten zum Trotz möchte ich Ihnen nun ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in ein für Sie persönlich hoffentlich erfolgreiches Jahr 2026 wünschen. Abschließend greife ich auf die Worte zurück, mit denen Ingo Zamperoni regelmäßig die von ihm moderierten ARD-„tagesthemen“ beschließt: „Bleiben Sie zuversichtlich!“
Dies ist der Versuch einer Neuauflage eines Internet-Auftritts, der sich gegen politische Schnellschüsse und Irreführungen wenden, aber auch darauf hinweisen will, dass vermeintlich einfache Lösungen oft keine sind, weil bestimmte Folgen dieser Lösungen nicht ausreichend bedacht wurden und so neue Probleme nach sich ziehen. Dabei werden auf verschiedene aktuelle Anlässe bezogene Themen aufgegriffen und jeweils versucht werden, diese aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Näheres finden Sie unter „Was will diese Site?“ Einen Überblick über mein Angebot finden Sie in der Übersicht.
Dieses Konzept beinhaltet, dass es immer wieder neue Seiten geben wird, andererseits aber auch nicht mehr aktuelle Angebote wieder verschwinden werden. Ein Gästebuch oder einen Blog wird es nicht geben. Wer mir Kritik, Anregungen oder Kommentare schicken möchte, benutze bitte die Möglichkeit, mir eine E-Mail zu senden. Wichtige Anmerkungen oder Anregungen werde ich – im Rahmen meiner Möglichkeiten als Privatperson – zeitnah in diesen Internet-Auftritt einarbeiten. Um Verständnis bitte ich dafür, dass ich mich aus prinzipiellen Gründen von so genannten Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram fernhalte, weil sie mir zu sehr zu den Auswüchsen des Mediums Internet beitragen.
Als erstes Beispiel dafür, was diese Seite möchte und wie ihre Zielrichtung zu verstehen ist – nämlich zum Beispiel auf Äußerungen von Politikern aufmerksam zu machen, die der Diskussion wegen ihrer Unsachlichkeit nicht weiterhelfen, und den Versuch zu unternehmen, das aufs Korn genommene Problem von mehreren Seiten sachlich zu beleuchten – stelle ich am 13. März 2019 die Seite „Wie gelingt Umweltschutz?“ mit der Darstellung eines entsprechenden Problems online. Ich denke, dass dieser Seite bald weitere folgen werden, und hoffe, dass ich damit wenigstens einige Menschen zum Nach- und vielleicht Umdenken anregen kann.